Morbus Menière

Erkrankung des Innenohrs mit Drehschwindel, Hörminderung und Tinnitus. Bei der Menière-Krankheit handelt es sich um eine Erkrankung des Gleichgewichts- und Hörorgans. Sie betrifft bevorzugt Menschen im mittleren Lebensalter. Die eigentliche Ursache ist bislang unbekannt. Der Auslöser ist nach heutiger Auffassung eine Druckerhöhung im flüssigkeitsgefüllten Innenohr. Es wird diskutiert, ob der erhöhte Druck durch eine vermehrte Flüssigkeitsproduktion oder einen behinderten Abfluss der Flüssigkeit zustande kommt. Durch die Druckerhöhung (Hydrops) im Innenohr geraten die Prozesse unseres Hör- und Gleichgewichtsprozesses außer Kontrolle.

 

Die Betroffenen erleiden meist ohne Vorwarnung Drehschwindelattacken von mindestens 20 Minuten, bis zu einigen Stunden. Bei starkem Schwindel besteht eine Fallneigung zur Seite des betroffenen Ohres hin. Begleitend stellt sich oftmals Übelkeit ein, die je nach Ausprägung zu heftigem Erbrechen führen kann. Je nach Verlauf kommt es zu einseitigen, meist tiefen Ohrgeräuschen sowie einer deutlichen Hörminderung im Tieftonbereich. Betroffene erleben die Anfälle oft als traumatisch. Sie können zu Angst und Panik führen, die nicht selten mit der Situation verknüpft wird. Betroffene verlieren das Vertrauen in ihren Körper und ihre Fähigkeiten. Sie neigen zu starker Unsicherheit bis hin zu sozialem Rückzug.

Die drei Symptome Schwindel, Tinnitus und Hörminderung sind wegweisend für eine Diagnose der Menière-Krankheit. Allerdings sollte die Diagnose sachkundig gestellt werden. Denn nicht jeder Schwindel bedeutet, dass man an Morbus Menière erkrankt ist. Leidet beispielsweise ein älter Patient an Altersschwerhörigkeit mit Ohrgeräuschen und gleichzeitig an niedrigem Blutdruck, kann er auch unter Schwindelanfällen leiden. Eine vorschnelle Diagnose der Menière Krankheit wäre allerdings verfrüht. Bei Verdacht auf die Menière-Krankheit ist eine unmittelbare Abklärung des Verdachts bei einem HNO Arzt notwendig. In schweren Fällen ist eine Therapie in einer Klinik erforderlich. Die schulmedizinische medikamentöse Therapie umfasst sowohl durchblutungsfördernde Substanzen als auch Medikamente zur Behandlung von Schwindelzuständen. In schweren Fällen kann über operative Maßnahmen eine Besserung versucht werden. Eine begleitende Bewegungstherapie, Selbsthilfegruppen und erfahrene Behandler helfen den Patienten die für sie oft traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten und ihre Ängste zu bewältigen. Bei Ohrgeräuschen und eingetretener Hörminderung können Hörgeräte mit Geräuschtraining für Abhilfe schaffen.

Was kann die Naturheilkunde tun?

Durch ein geeignetes Therapiekonzept wird der Körper aktiviert und angeregt, regulierende Prozesse in Gang zu setzen. Ich setze hierfür Naturheilverfahren unterschiedlicher Wirkprinzipien ein. Ein Therapiekonzept setzt sich aus verschiedensten Bausteinen zusammen. Elemente einer Therapie werden individuell zusammengestellt. Ich verwende regelmäßig Phytotherapie und kombiniere die verschiedensten Akupunkturmethoden. Nahrungsergänzungen können genauso zum Einsatz kommen wie die Oxyvenierungstherapie nach Dr. Regelsberger. Eine Überprüfung der Lebensführung und Ernährung ist Bestandteil der ganzheitlichen Therapie.

In einem ausführlichen Erstgespräch erfahre ich mehr über Ihre Beschwerden und erarbeite Ihren individuellen Behandlungsplan. Bitte rufen Sie mich zwecks Terminvereinbarung unverbindlich unter der Rufnummer 02243 8 45 59 06 an oder senden Sie mir eine Email. Ich freue mich auf Sie!

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