Erschöpfung

Bleierne Müdigkeit und anhaltende Erschöpfung treten als Begleitsymptome der verschiedensten Erkrankungen auf. Es gibt kaum eine Krankheit, die nicht mit Müdigkeit und Schwäche einhergehen kann. Fühlen wir uns müde, kann dies auf eine akute oder chronische Infektion hinweisen, auf schleichende oder beginnende immunologische Prozesse, auf organische Leiden des Herzens, der Lunge, der Leber oder der Niere. Erschöpfung kann allerdings auch auf hormonelle Dysbalancen, einen Eisenmangel oder eine Störung des Blutdrucks hinweisen. Es ist wichtig, die Zeichen richtig zu deuten, um die Ursache für einen Erschöpfungszustand richtig einordnen zu können. Bei all diesen Erkrankungen können Müdigkeit und Erschöpfung ein Frühsymptom oder eines von vielen anderen Symptomen darstellen. Wichtig ist es, die Ursache für die Belastung ausfindig zu machen. Nur durch das Auffinden der Ursache kann eine erfolgreiche Therapie erfolgen.

Einer der häufigsten Gründe für Müdigkeit und Erschöpfung ist der Schlafmangel. Viele Menschen schlafen einfach zu wenig. Sie können nicht einschlafen, klagen über Durchschlafprobleme oder erwachen bereits weit vor dem Morgengrauen. Menschen die schlecht schlafen, fühlen sich müde. Ihre Leistungsfähigkeit nimmt ab und sie sind unkonzentriert. Hinter Schlafstörungen können sich ganz banale Gründe verstecken oder körperliche und seelische Ursachen verbergen. Ein Herzleiden, die Schlafapnoe oder eine Depression sind nur einige Beispiele für Erkrankungen, die mit Schlafstörungen einhergehen können. Schlafstörungen können aber auch einfacher entstehen. Eine durchgelegene Matratze oder ein falsches Raumklima beeinträchtigt den Schlaf genauso, wie ein laut schnarchender, Bettdecke-klauender Partner oder zu viel Alkohol. Auch die Psyche spielt eine wesentliche Rolle bei der Qualität des Schlafs. Viele Menschen fühlen sich unter Dauerstrom und nehmen ihre Sorgen, Ängste und Probleme mit ins Bett. Der Organismus kommt nicht zur Ruhe und die komplizierte Architektur des Schlafes wird gestört.

Warum ist der Schlaf so wichtig für uns Menschen? Durch das Schlafen gelangen wir in einen Zustand von Unbewusstheit. Wir erholen und regenerieren uns. Schlaf- und Wachphasen folgen hierbei genauso einem festen Muster, wie die einzelnen Schlafphasen. Man unterscheidet den REM Schlaf und den NREM Schlaf. Der REM Schlaf ist durch schnelle Bewegungen der Augäpfel gekennzeichnet. In dieser Phase beschleunigen sich Puls und Atmung und der Blutdruck schwankt. In dieser aktiven Schlafphase träumt der Mensch häufig. In der NREM Phase träumt der Mensch nicht. Blutdruck und Körpertemperatur sinken zeitweise bis zum Tiefschlaf ab. Beide Phasen wechseln sich während der Nacht häufig ab. Während des Schlafs finden wichtige Stoffwechselvorgänge statt. Reparaturprozesse werden angestoßen. Eindrücke und Erlebtes werden verarbeitet. Neu Erlerntes in unserem Gehirn verankert. Für einen erholsamen Schlaf sind beide Phasen wichtig. Durch Schlafunterbrechungen geraten die natürlichen Mechanismen aus dem Lot. Reparaturprozesse werden unterbrochen und unser Gehirn ist überlastet.

Es gibt einige Faktoren, die sich positiv auf Erschöpfung und Müdigkeit auswirken können.

Bewegung regt Kreislauf, Durchblutung und den gesamten Stoffwechsel an. Sie wirkt stimulierend auf alle Organsysteme. Moderate und angepasste Bewegung ist bei den meisten Erkrankungen als begleitende Therapiemaßnahme sehr sinnvoll. Eine gesunde Lebensführung, eine ausgewogene Ernährung und die Vermeidung von Übergewicht sind wichtig für die Leistungsfähigkeit des Menschen. Viele Menschen trinken zu wenig. Die Gründe sind vielfältig und dennoch bestehen wir zu großen Teilen aus Wasser. Mangelt es dem Körper an Wasser, sind alle Strukturen betroffen.

Was kann die Naturheilkunde tun?

Erschöpfung ist nicht gleich Erschöpfung. Ich entwickle ein individuell auf Sie abgestimmtes Behandlungskonzept. Bausteine der Therapie können beispielsweise sein: Überprüfung der Lebensführung und Ernährung,  Oxyvenierungstherapie nach Dr. Regelsberger,  Phytotherapie, Fußreflexzonentherapie, sowie die Phytotherapie. Das wesentliche Prinzip der Naturheilkunde besteht darin, die Natur des Menschen positiv zu beeinflussen. Durch ein geeignetes Therapiekonzept wird der Körper aktiviert und angeregt, regulierende Prozesse in Gang zu setzen.

In einem ausführlichen Erstgespräch erfahre ich mehr über Ihre Beschwerden und erarbeite Ihren individuellen Behandlungsplan. Bitte rufen Sie mich zwecks Terminvereinbarung unverbindlich unter der Rufnummer 02243 8 45 59 06 an oder senden Sie mir eine Email. Ich freue mich auf Sie!

© Copyright Jeannette Deja-Lausmann, Heilpraktikerin
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