Durchblutungsstörungen

Das Blut ist ein Transportmedium. Es durchfließt den gesamten Menschen und versorgt alle Gewebe des Körpers mit Sauerstoff, Informationen, Vitaminen und Nährstoffen. Gleichzeitig entsorgt es Kohlendioxid und Stoffwechselprodukte. Über das Blut gelangen Hormone und Medikamente an ihr Zielorgan. Es enthält Zellen und Stoffe die bewirken das offene Wunden sich wieder schließen (Blutgerinnung) und dichtet Gefäße ab. Gleichzeitig befinden sich die Zellen und Faktoren unserer Immunabwehr im Blut. Das Blut übernimmt wichtige Pufferfunktionen und gleicht Schwankungen des ph Werts aus. Die Wärmeregulationsfunktion des Blutes hält unsere Körpertemperatur konstant bei ca. 36,5 C.
Von der linken Herzhälfte aus pumpt das Herz das Blut durch die Arterien zu den unterschiedlichen Organen und Geweben. Diese nehmen Sauerstoff und Nährstoffe auf und geben gleichzeitig Abbauprodukte und Kohlendioxid ab. Der Rücktransport des Blutes erfolgt durch die Venen hin zur rechten Herzhälfte. Von dort gelangt das Blut für den sogenannten Gasaustausch zur Lunge. In der Lunge trennt sich das Blut vom Kohlendioxid und nimmt neuen Sauerstoff auf. Von der Lunge geht es zurück an den Ausgangspunkt und der Kreislauf beginnt von vorne.
Ist dieser Kreislauf gestört, behindert oder unterbrochen, kann es zu den unterschiedlichsten Erkrankungen kommen. Alle Gewebe, egal welche, sind auf eine gute Ver- und Entsorgung angewiesen. Daher kann eine Störung im System grundsätzlich alle Organe, inklusive des Gehirns, betreffen. Eine Durchblutungsstörung manifestiert sich meist langsam und entwickelt sich oft über viele Jahre hinweg, ohne dass der Betroffene dies merkt.

Die häufigste Ursache für die verschiedenen Arten der arteriellen Durchblutungsstörungen ist die Arteriosklerose, die landläufig auch Arterienverkalkung genannt wird. Hier kommt es durch entzündliche Vorgänge an den Arterienwänden zu Ablagerungen, die schließlich Verengungen oder gar Verschlüsse der Arterien verursachen können. Einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung dieser Erkrankungen haben ungünstige Blutfettwerte (LDL-Cholesterin, oxidiertes LDL-Cholesterin), freie Radikale und Entzündungen.
Die häufigste arterielle Gefäßkrankheit ist die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK). Hier kommt es durch Gefäßveränderungen (Atherosklerose) oder in selteneren Fällen durch Entzündungen zu Verengungen der Gefäße der Beine oder Arme. Fast immer sind die unteren Extremitäten betroffen. Bekannt ist die Erkrankung auch unter dem Namen Schaufensterkrankheit. Durch die zunehmende Minderdurchblutung können viele Patienten nur noch wenige Meter ohne Schmerzen zurücklegen, bevor Sie eine Pause einlegen müssen. Verschlechtert sich die Symptomatik weiter, befindet sich das betroffene Gewebe auch schon in Ruhe im Mangel und der Betroffene leidet und Dauerschmerzen.
Eine weitere bekannte Variante der Durchblutungsstörung ist die Koronare Herzkrankheit (KHK). Auch bei dieser ist die Durchblutung eingeschränkt, der Herzmuskel wird bei Anstrengung nicht ausreichend versorgt und es kann zu dem Symptom der Brustenge bzw. Angina Pectoris kommen.
Je nach Erkrankungsbild kann vielen Patienten operativ durch beispielsweise Stent-Implantationen, Bypass-Operation oder einer Ballonkatheterdilatation (Gefäßaufweitung) geholfen werden. Begleitend werden meist blutgerinnungshemmende Substanzen gegeben sowie Blutdruck und Stoffwechsel kontrolliert und reguliert.
Was kann die Naturheilkunde tun?
Ich hinterfrage relevante Faktoren wie Ernährung, Bewegung und Lebensführung und erarbeite entsprechende individuelle Konzepte für den Patienten. Betroffene Patienten profitieren weiterhin aus naturheilkundlicher Sicht oft von Ausleitungsverfahren, die Schadstoffe und schädliche Schwermetalle im Körper minimieren sollen. Ausleitungsverfahren, das Entfernen von „Giften“, gehören zu den etablierten Behandlungsverfahren der Naturheilkunde. Seit vielen Jahrhunderten ausgeübt, sind aber dennoch noch keine validen wissenschaftlichen Studien zur Wirkung und Wirksamkeit vorhanden, weil sich wohl kaum Jemand die Mühe gemacht hat, sie zu erstellen.
Die evidenzbasierte Medizin redet übrigens hier nicht von Giften, sondern von Stoffwechselzwischen- oder endprodukten und kennt demzufolge praktisch auch keine Ausleitungsverfahren. Das ist eine Terminologie, die sich in der Naturheilkunde etabliert hat, lange bevor es eine schulmedizinische Toxikologie gab. Deshalb verwenden wir diese Begriffe gerne weiter und begeben uns nicht in einen Terminologie-Streit.
Weiterhin setze ich bei Durchblutungsstörungen regelmäßig nachfolgende Therapiemethoden ein:
  • Oxyvenierungstherapie nach Dr. Regelsberger
  • Akupunktur
  • Phytotherapie
  • Orthomolekulare Therapie
In einem ausführlichen Erstgespräch erfahre ich mehr über Ihre Beschwerden und erarbeite Ihren individuellen Behandlungsplan. Bitte rufen Sie mich zwecks Terminvereinbarung unverbindlich unter der Rufnummer 02243 8 45 59 06 an oder senden Sie mir eine Email. Ich freue mich auf Sie!

© Copyright Jeannette Deja-Lausmann, Heilpraktikerin
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