Hörsturz

Plötzliche, einseitige Schallempfindungsschwerhörigkeit ohne erkennbare Ursache. Unter dem Begriff des Hörsturzes versteht man einen echten HNO-ärztlichen Notfall. Bei Verdacht ist eine sofortige Diagnostik und Behandlung bei einem HNO Arzt oder einer Klinik notwendig. Ein Hörsturz äußert sich in einer plötzlichen und meist einseitigen Hörminderung bis hin zum kompletten Gehörverlust. Begleitend kann es zu Schwindel und Ohrgeräuschen kommen. Zwar kehrt das Hörvermögen manchmal nach bis zu 48 Stunden genauso spontan zurück wie es verschwunden ist, allerdings bleibt selbst in diesen Fällen oftmals ein Tinnitus zurück. Je früher die Therapie startet, desto günstiger ist die Prognose. Entsprechend ist es ratsam, unmittelbar einen Facharzt oder eine Fachklinik aufzusuchen und keine Zeit mit Warten verstreichen zu lassen.

Was passiert beim Hörvorgang? Beim Hören handelt es sich um ein Zusammenspiel zwischen unserem Ohr als Hörorgan und unserem Gehirn. Geräusche, die von außen kommen, werden physikalisch, als Schallwellen, über unsere Hörmuschel und den Gehörgang bis zum Trommelfell geleitet. Das Trommelfell nimmt diese Schallwellen auf und beginnt zu schwingen. Die Schwingungen werden auf die Gehörknöchelchen des Mittelohrs übertragen und erreichen schließlich das mit Flüssigkeit gefüllte, schneckenförmige Innenohr. Die Flüssigkeit gerät in Bewegung und setzt einen Reiz auf die Sinneszellen. Diese wiederum wandeln die Information in eine elektrische Form um und leiten sie an das Hörzentrum in unserem Gehirn weiter. Hier erfolgt die weitere Verarbeitung aller Höreindrücke. Hier wird gefiltert, sortiert, entschlüsselt und verstanden. Durch eine gestörte Versorgung des Innenohrs können die Sinneszellen die physikalischen Reize nicht mehr in elektrische Impulse umwandeln. Aber auch Blutungen im Bereich des Innenohrs, virale Prozesse, Probleme im Bereich der Halswirbelsäule, unklare autoimmune Prozesse, Nikotin oder Stress sind in der Lage, akute Hörminderungen auszulösen.

Die klassische schulmedizinische Therapie besteht aus einer mehrtägigen Infusionstherapie mit Kortisonpräparaten, gefolgt von Injektionen in das Mittelohr. Unmittelbar nach einem Hörsturz sollte die Therapie durch Ruhe und Vermeidung von Stress unterstützt werden.

Was kann die Naturheilkunde tun?

Durch ein geeignetes Therapiekonzept wird der Körper aktiviert und angeregt, regulierende Prozesse in Gang zu setzen. Ich verwende hierfür unterschiedliche Naturheilverfahren. Das Therapiekonzept setzt sich aus verschiedenen Bausteinen zusammen. Die Elemente einer Therapie werden individuell für Sie zusammengestellt. Ich verwende regelmäßig Elemente aus der klassischen Phytotherapie und kombiniere die verschiedensten Akupunkturmethoden. Nahrungsergänzungen können genauso zum Einsatz kommen wie die Oxyvenierungstherapie nach Dr. Regelsberger.

In einem ausführlichen Erstgespräch erfahre ich mehr über Ihre Beschwerden und erarbeite Ihren individuellen Behandlungsplan. Bitte rufen Sie mich zwecks Terminvereinbarung unverbindlich unter der Rufnummer 02243 8 45 59 06 an oder senden Sie mir eine Email. Ich freue mich auf Sie

© Copyright Jeannette Deja-Lausmann, Heilpraktikerin
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