Diabetische Retinopathie

Die diabetische Retinopathie ist eine Erkrankung der Netzhaut und zählt zu den häufigsten Erblindungsursachen in der westlichen Welt im Alter zwischen 30 und 60 Jahren.
Bei der diabetischen Retinopathie  verändern sich zunächst die kleinsten Gefäße des Auges (Mikroangiopathie) und es kommt in der Folge zu Gefäßverschlüssen. Die Netzhaut leidet nun unter einer Mangelversorgung und es zeigen sich Aneurysmen (Aussackungen der Gefäße), sowie feine Mikroblutungen. Um den Mangel zu kompensieren, bildet der Körper erste neue Gefäße. In dieser Phase bemerkt der Betroffene meist keine Veränderungen seiner Sehleistung.
Die Symptome stellen sich erst spät ein, da eine Sehverschlechterung erst im Spätstadium auftritt, wenn auch die sogenannte Makula betroffen ist. Die Makula lutea (gelber Fleck) befindet sich auf der Sehachse der Netzhaut. In der Makula befindet sich die Stelle des schärfsten Sehens und der höchsten Auflösung. Zum Lesen und im täglichen Leben wird eine intakte Makula benötigt. Die anderen Bereiche der Netzhaut sind aufgrund der Netzhautstruktur nicht in der Lage Lichtinformationen so gut abzubilden und derart scharfe Bilder zu erzeugen. Sie dienen lediglich der Wahrnehmung der Umgebung oder des Umfelds.
Durch die mangelhafte Versorgung dieses „schärfsten Punktes des Sehens“ kommt es auch dort zu Gefäßneubildungen. Sobald die Makula betroffen ist, erleidet der Patient eine fortschreitende Sehverschlechterung. Kommt es zusätzlich zur Ödembildung kann der Patient innerhalb kürzester Zeit erblinden. Im Verlauf der Erkrankung kann es durch wuchernde Gefäßneubildungen der Iris zu einem akuten Glaukom kommen. Einblutungen in den Glaskörper können eine Netzhautablösung zur Folge haben. Sowohl das akute Glaukom, als auch die Netzhautablösung stellen augenärztliche Notfälle dar. Bei Symptomen wie Lichtblitzen, Rußregen oder dem Bild eines sich senkenden Vorhangs oder aber Rötung mit starken Schmerzen des Auges besteht sofortiger Handlungsbedarf.
90% der Sehbeeinträchtigungen von Diabetikern werden durch die diabetische Retinopathie verursacht. Bei der Entwicklung der Erkrankung spielen insbesondere hohe Blutzuckerspiegel und Blutzuckerspitzen eine Rolle. Eine gute Blutzuckereinstellung (HbA1c <7) kann einen Schaden der Netzhaut verhindern oder aber positiv beeinflussen. Aber auch Faktoren wie Sport, Ernährung, Gewichtsreduktion, gute Blutdruck- und Cholesterinwerte wirken sich positiv auf die Entstehung und Entwicklung der Erkrankung aus. Auch Nikotin schädigt die Blutgefäße und zählt zu den Risikofaktoren. Aufgrund der Häufigkeit der Erkrankung sollten Diabetiker aller Typen regelmäßige Augenvorsorgeuntersuchungen wahrnehmen.
Ist die Krankheit bereits weit fortgeschritten wird eine Lasertherapie (Laserkoagulation) eingesetzt. Das Ziel der Behandlung ist die Erhaltung der Sehschärfe. Eine Verbesserung der Sehleistung ist nicht zu erwarten. Ist ein Makulaödem aufgetreten werden Medikamente unmittelbar in den Glaskörper gespritzt um die Neubildung von Gefäßen zu verhindern und Einblutungen zu stoppen.

Was kann die Naturheilkunde tun?

In meiner Naturheilpraxis wende ich verschiedene naturheilkundliche Verfahren an. Durch ein geeignetes Therapiekonzept wird der Körper aktiviert und angeregt, regulierende Prozesse in Gang zu setzen. Die Behandlung wird individuell auf die Bedürfnisse Ihres Körpers abgestimmt. Ich setze hierfür Naturheilverfahren unterschiedlicher Wirkprinzipien ein. Die Augenakupunktur nach Professor Boel bildet hier oftmals die Basis der Therapie. Sie wird oftmals mit koreanischer Handakupunktur, anderen Akupunkturverfahren, der komplexen Sauerstoff Infusionstherapie und phytotherapeutischen Präparaten kombiniert. Auch die Faktoren Ernährung und körperliche Bewegung sind entscheidend.

In einem ausführlichen Erstgespräch erfahre ich mehr über Ihre Beschwerden und erarbeite Ihren individuellen Behandlungsplan.
Sie haben noch Fragen oder möchten einen Termin vereinbaren? Rufen Sie mich gerne unter der Rufnummer 02243 8 45 59 06 an oder senden Sie mir eine Email. Ich freue mich auf Sie!

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